Oktober 2026: Rarität des Monats

Eron Meroni D12 Schlepper Bj. 1950 (c) Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Rainer Tempel Verwendung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vereins

Die Revolution im Bergland – der Eron Meroni D12


1950 konzipierte der Ingenieur Aldo Meroni in Turin einen für die damalige Zeit revolutionären Traktor mit vier gleich großen Antriebsrädern und stattete ihn mit einem Condor Giudetti Diesel-Motor mit 12 PS aus. Den Namen Eron erhielt der Traktor durch das Weglassen des ersten und des letzten Buchstabens vom Namen seines Erfinders.

Der Traktor wurde für die kleinbäuerliche Landwirtschaft im hügeligen, bergigen Norditalien entwickelt, in dem damals noch fast ausschließlich mit Mulis oder Pferden gearbeitet wurde. Normale Ackerschlepper waren dort unbrauchbar, da die Wege und Pfade für sie ungeeignet waren.

Eron Meroni D12 Schlepper Bj. 1951 (c) Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Rainer Tempel Verwendung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vereins
Unser Eron Meroni D12 aus dem Jahr 1951

Unser Eron D12 wurde 1950 gebaut. Wir konnten ihn erwerben, da er nicht zum Laufen gebracht werden konnte. Mittlerweile wurden die Fehler gefunden und behoben.

Eron Traktoren sind auch in ihrem Mutterland Italien sehr selten. Nach dem D 12 entstanden auch stärkere Modelle. Die letzten Schlepper wurden wahrscheinlich 1978 gebaut. Der Hersteller existiert nicht mehr.

Disclaimer: Die Altertrümmer-Weseite verwendet keine Cookies oder Verfolgungstechnologien. Mit dem Klick auf das Video müsst Ihr aber die Datenschutzrichtlinien von Google/Youtube akzeptieren

Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

Der Italiener stottert! Unser „neuer“ Eron Meroni

André Vögler auf dem Eron (c) Altertrümmer Klingbachtal / Tobias Maus Verwendung nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des VEeeins

Das ist unsere Neuerwerbung – ein Eron Meroni, den der Vorbesitzer nicht in Gang bekommen hat. Eine erste Inspektion ergab: der Mann hat sich nicht dumm angestellt – es ist tatsächlich kaum möglich, den Motor zum Laufen zu bringen. Wenn er dann mal tuckert, ist alles gut. Aber dahin muss man erst einmal kommen. Deshalb ist der Schmalspurtraktor jetzt in unserer Obhut und wird hoffentlich bald wieder ohne Probleme anspringen. Auf unserem Video seht ihr, wie André und Tobias und Thomas Adam die ersten Versuche machten.

Disclaimer: Wir Altertrümmer verwenden keine Cookies oder andere Technologien zur Verfolgung Deiner Web-Aktivitäten. Mit dem Klick auf dem Play-Button akzeptierst du aber die Datenschutzrichtlinien von Youtube.

Die Traktorwippe

13. September 2026: anlässlich der „Heidlauf Classics“ haben die Altrtrümmer auch wieder einige Raritäten aus der Halle geholt und vorgeführt. Mit dabei: unser „Alpenland“. Erst im Sommer haben wir ihn wieder zum Laufen bekommen und ausprobiert, wie man ihn auf die Hinterräder kippt, damit man mit viel Anhängelast auf dem Acker auch noch voran kommt. Genau das wollten Rainer und Raffael vorführen….

Dank an Thomas Schäffer für das Video!

Disclaimer: die „Altertrümmer“ verwenden keine Cookies oder andere Technologien zur Verfolgung Deiner Web-Aktivitäten. Mit einem Klick auf den „Play“-Button akzeptierst Du jedoch die Datenschutzrichtlinien von Youtube

September 2026: Rarität des Monats

Der Stareschreck


Der offizielle Name ist „Knallgerät“ oder „Schreckschussgerät“, in der Pfalz heißen sie auch „Stareschreck“, denn sie werden (heute fast gar nicht mehr) zur Vertreibung der Stare eingesetzt. Sie werden mit Propangas betrieben und haben einen Zündmechanismus (meist Piezozündung), der in einstellbaren Zeitabständen einen sehr lauten Knall auslöst. Der starke Rückgang der Starenschwärme hat die Geräte so gut wie überflüssig gemacht. Die Altertrümmer besitzen eine Reihe verschiedener Modelle.

Der Stareschreck im Einsatz:

Disclaimer: Die Altertrümmer-Weseite verwendet keine Cookies oder Verfolgungstechnologien. Mit dem Klick auf das Video müsst Ihr aber die Datenschutzrichtlinien von Google/Youtube akzeptieren

Stare werden selten. Warum das so ist, kann man beim NABU nachlesen

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/star/infos/23210.html

Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

Traktortreffen ’26: unser Platz ist schon gut gefüllt

Unsere Helfer haben schon Pavillons und Zelte aufgebaut, viele auswärtige Besucher sind schon mit ihren Traktoren da. Unüberhör- und unübersehbar waren die alten Traktoren, die heute immer wieder durch Heuchelheim fuhren.

Morgen geht es dann mit der Traktorsegnung vor der Heuchelheimer Kirche offiziell los. Am Samstag gibt es noch kein festes Programm der Altertrümmer – dieses startet dann am Sonntag mit Versteigerung und Traktor-Korso.

Wenn Ihr noch Fragen zur Anreise oder zu einem Stellplatz habt, wendet Euch am besten an Tobias – per Facebook oder per Mail unter orga[at]altertruemmer.de

August 2026: Rarität des Monats

Im Ziegleimuseum Sondernheim ©Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Uwe Götz Verwendung nur mit schriftlicher Zustimmung des Vereins

Die Ziegelform

Eine einfache Form aus Holz, mit Lehm gefüllt, der dann glattgestrichen wurde – das war der erste Schritt zum geformten und gebrannten Ziegel. Zuerst blieb es, wie z.B. in Mesopotamien, dabei, dass der geformte Lehm getrocknet und dann als Baumaterial verwendet wurde. Ca. 3000 v. Chr. konnten erstmals Ziegel gebrannt werden, die dann auch wetterfest waren. Im heutigen Deutschland wurde diese Technik erst mit der römischen Besiedlung eingeführt – die keltischen Stämmer links des Rheins und im Süden kannten den Ziegel genauso wenig wie die Germanen im Norden und Osten. In Norddeutschland wurde die Backsteinarchitektur perfektioniert, ebenso wie in den Niederlanden, England oder Skandinavien.

Im Ziegleimuseum Sondernheim kann man noch eine komplette Ziegelei besichtigen, in der alle Arbeitsschritte – von der Anlieferung des Lehms über die Verarbeitung der weichen Masse bis zur Formung und zum Brand im Ringofen erlebt werden kann. Im Rahmen unseres Vereinsausfluges haben wir die Anlagen besichtigt.

Da Ziegel schwer und Lehm fast überall vorhanden war, gab es in Europa zahlreiche Ziegeleien, die mit der Industrialisierung langsam verschwanden. Es war billiger, das Material von großen und effizienten Betrieben durchs Land zu transportieren als es vor Ort herzustellen. Aus der Pfalz haben wir leider keine alten Filmdokumente aus einer Ziegelei gefunden, dafür aber aus dem Rheinland

Disclaimer: Die Altertrümmer-Weseite verwendet keine Cookies oder Verfolgungstechnologien. Mit dem Klick auf das Video müsst Ihr aber die Datenschutzrichtlinien von Google/Youtube akzeptieren

Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

Juli 2026: Rarität des Monats

Melkschemel | (c) Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Rainer Tempel | Verwendung nur mit schriftlicher Zustimmung des Vereins



Der Melkschemel

Ein Melkschemel ist ein kleiner Hocker, der beim Melken im Anbindestall verwendet wurde. Typische Melkschemel bestehen aus einem einzelnen Standfuß und einer runden Sitzplatte. Da man beim Melken beide Hände braucht und von Kuh zu Kuh wechseln muss, kann der Schemel normalerweise mit einer Garnitur umgeschnallt werden.

Mit der Erfindung der Melkmaschine wurden Melkschemel überflüssig.

/rt

Auf Youtube haben wir ein Video gefunden, in dem einer erklärt, wie das funktioniert, mit dem Melken im kleinen Stall. Natürlich hat der Melker von heute den Hightec-Melkschemel im Einsatz, aber etwas balancieren muss er auch darauf. Es lohnt sich im Übrigen, auch einmal die Kommentare unter dem Video zu lesen – da sieht man, was die Leute vom Fach darüber denken!

Disclaimer: Die Altertrümmer-Weseite verwendet keine Cookies oder Verfolgungstechnologien. Mit dem Klick auf das Video müsst Ihr aber die Datenschutzrichtlinien von Google/Youtube akzeptieren

Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

21. Juni 26: wir fahren zum Traktortreffen nach Weyher

(c)Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Tobias Maus Fahrt zum Traktortreffen in Weyher

Heiß war’s schon, als sich die Hartgesottenen unter uns morgens in Ilbesheim trafen. Vor ihnen 18 km Fahrt nach Weyher. Begleitet wieder von Rainer Tempel im Unimog starteten Tobias, Tom, Rainer Mewis und Dieter wieder samt Hebstwägelchen und Proviant nach Weyher. Rainer Mewis und Tobias Maus haben die Eindrücke festgehalten.

Juni 2026: Rarität des Monats

Schnapsfilter der Fa. Wickert in Landau (c) Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Rainer Tempel - Verwendung nur mit schriftlicher Zustimmung des Vereins



Der Landauer Schnapsfilter

Unser Schnapsfilter wurde von der Fa. Wickert in Landau hergestellt. Es ist ein sog. Anschwemmfilter, mit dem durch Feinfiltration Trubstoffe aus Destillaten entfernt werden können.

Die Feinfiltration wird dadurch erreicht, dass zunächst ein Filterhilfsmittel – das Anschwemmmittel, z. B. Zellulose – auf die Filterfläche aufgebracht und mit einer Trägerflüssigkeit angeschwemmt wird. Dadurch bildet sich ein sehr feinporiger Filterkuchen, der die Trubstoffe aufnimmt. Das Filtrat, also die geklärte Flüssigkeit, fließt nach unten ab und kann über einen Hahn abgelassen werden.

/rt

Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

Mai 2026: unser „neues“ Zelt muss aufgebaut werden

(c) Altertrümmer Klingbachtal e.V. / Uwe Götz Jegliche Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Vereins

Das war kein ganz einfaches Unterfangen: wir hatten sehr preisgünstig ein Lagerzelt bekommen. Die Idee dahinter: wir könnten es als Schutz für die Herbstwägelchen nutzen und außerdem für das Traktortreffen im August gebrauchen.

Das Problem dabei: da kam eine große Kiste mit Stangen jeglicher Größe, aber eine Anleitung – Fehlanzeige. Nun war logisches Denken gefragt. Aber wer schon in seiner in zertam Alter mit dem Metallbaukasten zu tun hatte, verzweifelt nicht so schnell!

Außerdem: eine Altertrümmer-Aktion muss auch Spaß machen. Zumal am ersten warmen Wochenende nach einem verregneten Mai!