Dezember 2025: Rarität des Monats


Bindemäher Fella Pony


Unser Bindemäher stammt aus den Jahr 1942. Bindemäher oder Mähbinder sind zwei Bezeichnungen für die gleiche Maschine, die Getreide mäht und es gleichzeitig in Garben bindet. Um sie zu ziehen, brauchte man früher zwei Pferde oder Ochsen oder einen Traktor. Der Bindemäher wurde zwar schon 1872 in den USA erfunden, war aber bei uns vor allem erst nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre verbreitet. Heute hat man Mähdrescher, die, wie der Name es sagt, das Getreide mähen und gleichzeitig dreschen. Vor der Erfindung der Mähdrescher wurde mit Dreschflegeln gedroschen, die dann von Dreschmaschinen abgelöst wurden. Für Dreschflegel wie für Dreschmaschinen, brauchte man das Getreide in Bündeln, in Garben.
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Unsere Maschine, die wir hier im Bild zeigen, wurde von der Fa. Fella in Feucht bei Nürnberg hergestellt. Dieser Hersteller wurde 2022 an den AGCO-Konzern verkauft und produziert heute nur noch unter den Marken Fendt und Massys-Ferguson . Auch andere Firmen wie z.B. Lanz in Mannheim stellten solche Geräte her. Das Video unten zeigt exemplarisch den Einsatz eines Lanz-Bindemähers im Schwäbischen.


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Alle Raritäten des Jahres 2025

  • Januar 25: Rarität des Monats
    Der Mausbohrer ist ein Erdbohrer und sieht aus, als ob man das Blatt eines alten Spatens rundgebogen hätte. In der Südpfalz wer er tatsächlich noch lang im Einsatz – mehr hier
  • Februar 25: Rarität des Monats
    Die Schrotleiter hat wenig mit dem zu tun, das aus der Flinte verschossen wird – wozu sie gebraucht wurde, lest Ihr hier
  • März 25: Rarität des Monats
    Das Sesel ist eines der ältesten bekannten Werkzeuge und bei manchen sogar immer noch in Gebrauch. Mehr hier
  • April 25: Rarität des Monats
    Nein, die Rösser wurden nicht gezupft – allerdings hatten sie Ihr Haar schon abgegeben, bis diese Maschine zum Einsatz kam
  • Mai 25: Rarität des Monats
    Dieser Generator braucht weder Diesel noch Benzin – das Kernstück ist die Dampfmaschine, die ihn antreibt
  • Juni 25: Rarität des Monats
    Das ist einer, der auf jeden Fall ohne Diesel, und fast ohne Benzin, auskommt – wir sind stolz auf dieser Rarität. Mehr zur Geschichte hier!
  • Juli 2025: Rarität des Monats
    Ja, der Bauer war früher musikalischer als heute… Was die Geige mit dem Klee zu tun hat, seht Ihr hier
  • August 2025: Die Rarität des Monats
    Wer kennt sich noch mit Simmer und Malter aus? Was es damit auf sich hat, seht Ihr hier
  • September 2025: Rarität der Monats
    Zugegeben: die Grumbeerhex hat auch einen hochdeutschen Namen – aber ehrlich: der pfälzische ist doch viel schöner! Das ist unsere Rarität des Monats Septemebr
  • Oktober 2025: Rarität des Monats
    Ziemlich beeinduckende Zähne hat unsere Rarität des Monats Oktober. Es handelt sich um einen Import aus Großbritannien – hierzulande war die Dragsaw kaum bekannt.
  • November 2025: Rarität des Monats
    Unsere Rarität des Monats November war bis weit ins 20. Jahrhundert noch ein normaler Anblick, nicht nur in der Pfalz. Er war Arbeitsutensil der Küfer, die nicht nur die Fässer für die Weingüter bauten, sondern kleineren Winzern auch Dienstleistungen anboten.
  • Dezember 2025: Rarität des Monats
    Das war schon eine Arbeitserleichterung: eine Maschine, die Sensen überflüssig machte und dann auch noch schöne Garben zusammenband. Erfunden natürlich zuerst für die Farmer der USA. Unsere Rarität im Dezember 2025

Ab sofort erhältlich: Altertrümmer-Kalender 2026

Der Altertrümmer-Kalender 2026

Rainer hat wieder die schönsten Bilder für unseren Kalender zusammengetragen. Jetzt ist er fertig und Ihr könnt ihn ab sofort bestellen oder beim November-Stammtisch selbst abholen. Als Mitglieder bezahlt Ihr 2,00 Euro pro Kalender, für Nichtmitglieder kostet der Kalender 5,00 Euro, ggf. zuzüglich Porto für einen Kompaktbrief (derzeit 1,80 Euro in Deutschland, Ausland auf Anfrage)

Wenn Ihr ihn bestellt, schreibt Ihr an

bestellung [at] altertruemmer.de
oder
Altertrümmer e.V.
c/o R. Tempel Kirchstr. 10
76831 Heuchelheim-Klingen

Herbschdwächelfeschd 2025

(c) Altertrümmer e.V. / Thomas Schäffer

Die Lese ist vorbei, die Abende werden länger, das ist der Zeitpunkt, zu dem wir zu unserem Herbschdwächelfeschd einladen. Auf dem Rebknorzefeuer Keschde rösten, im Planwagen bei Pfälzer Spezialitäten und Schorle zusammensitzen – so verabschieden wir den Sommer und freuen uns über alle Besucher, die mit uns gemütlich und stimmungsvoll feiern wollen. Hier die Eindrücke vom Herbschdwächelfeschd 2025 am Samstag/Sonntag 18./19. Oktober 2025

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Oktober 2025: Rarität des Monats

(c) Altertrümmer / Rainer Tempel

Tele’s Dragsaw

Eine Zugsäge (engl. Dragsaw) ist eine große Säbelsäge, die mit einem langen Sägeblatt dicke Baumstämme ablängt, also auf die gewünschte Länge bringt. In England, den USA und Kanada war dieser Sägentyp gebräuchlich, in Deutschland dagegen eher unbekannt. Unsere Säge ist ein englisches Fabrikat des Herstellers Tele aus London und stammt aus dem Jahr 1926. Tele’s Dragsaws wurden bis Anfang der 1950er Jahre nahezu unverändert gebaut. Angetrieben wird die Säge von einem 1-Zylinder-Benzinmotor mit Magnetzündung; sie muss also angekurbelt werden. Damit die Maschine nicht durch die Sägebewegungen nach hinten wegruckelt, werden die Räder quer gestellt.

Der zu sägende Stamm muss fest, ohne zu wackeln, auf dem Boden liegen. Die Säge wird mit zwei starken eisernen Spießen und einer Kette mit Haken auf dem Stamm befestigt, bevor das Sägeblatt bei laufendem Motor auf den Stamm abgelassen wird.

Ist der Baumstamm gekürzt und soll ein weiteres Stück abgesägt werden, müssen die Spieße und die Kette gelöst und die Säge auf den querstehenden Rädern ein entsprechendes Stück weiterbewegt werden

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Alle Raritäten des Jahres 2025

  • Januar 25: Rarität des Monats
    Der Mausbohrer ist ein Erdbohrer und sieht aus, als ob man das Blatt eines alten Spatens rundgebogen hätte. In der Südpfalz wer er tatsächlich noch lang im Einsatz – mehr hier
  • Februar 25: Rarität des Monats
    Die Schrotleiter hat wenig mit dem zu tun, das aus der Flinte verschossen wird – wozu sie gebraucht wurde, lest Ihr hier
  • März 25: Rarität des Monats
    Das Sesel ist eines der ältesten bekannten Werkzeuge und bei manchen sogar immer noch in Gebrauch. Mehr hier
  • April 25: Rarität des Monats
    Nein, die Rösser wurden nicht gezupft – allerdings hatten sie Ihr Haar schon abgegeben, bis diese Maschine zum Einsatz kam
  • Mai 25: Rarität des Monats
    Dieser Generator braucht weder Diesel noch Benzin – das Kernstück ist die Dampfmaschine, die ihn antreibt
  • Juni 25: Rarität des Monats
    Das ist einer, der auf jeden Fall ohne Diesel, und fast ohne Benzin, auskommt – wir sind stolz auf dieser Rarität. Mehr zur Geschichte hier!
  • Juli 2025: Rarität des Monats
    Ja, der Bauer war früher musikalischer als heute… Was die Geige mit dem Klee zu tun hat, seht Ihr hier
  • August 2025: Die Rarität des Monats
    Wer kennt sich noch mit Simmer und Malter aus? Was es damit auf sich hat, seht Ihr hier
  • September 2025: Rarität der Monats
    Zugegeben: die Grumbeerhex hat auch einen hochdeutschen Namen – aber ehrlich: der pfälzische ist doch viel schöner! Das ist unsere Rarität des Monats Septemebr
  • Oktober 2025: Rarität des Monats
    Ziemlich beeinduckende Zähne hat unsere Rarität des Monats Oktober. Es handelt sich um einen Import aus Großbritannien – hierzulande war die Dragsaw kaum bekannt.
  • November 2025: Rarität des Monats
    Unsere Rarität des Monats November war bis weit ins 20. Jahrhundert noch ein normaler Anblick, nicht nur in der Pfalz. Er war Arbeitsutensil der Küfer, die nicht nur die Fässer für die Weingüter bauten, sondern kleineren Winzern auch Dienstleistungen anboten.
  • Dezember 2025: Rarität des Monats
    Das war schon eine Arbeitserleichterung: eine Maschine, die Sensen überflüssig machte und dann auch noch schöne Garben zusammenband. Erfunden natürlich zuerst für die Farmer der USA. Unsere Rarität im Dezember 2025

September 2025: Rarität der Monats

Der Fünfstab-Kartoffelschleuderroder

Fabrikat Luthringia, gebaut in Kaiserslautern in den 1920er Jahren

Viele Leute halten diese Maschine wegen der beweglichen Gabeln für einen Heuwender, aber es ist eine „Grumbeerhex“, wie das Ding auf Pfälzisch heißt.

Ursprünglich von einem Pferd oder einem anderen Zugtier gezogen, in späteren Jahren von einem Traktor, werden mit der Pflugschar die Kartoffelstöcke aus dem Boden gepflügt. Die Eisenräder, dienen nicht nur der Vorwärtsbewegung des Roders, sie treiben auch den Drehmechanismus an, mit denen die fünf Gabeln die ausgepflügten Kartoffeln auf die rechte Seite werfen. Für die Leute war das vor hundert Jahren die reinste Hexerei, was die Grumbeerhex da leistete: kein Aushacken der Kartoffeln, nur noch aufsammeln!

Megastau in Heuchelheim: Traktortreffen beginnt mit Segnung

MIt der Segnung der Traktoren begann das diesjährige Traktortreffen der Altertrümmer: in der Heuchelheimer Hauptstraße geht ab jetzt nichts mehr – außer der Kerwe und dem Traktorkorso am Sonntag ab 14 Uhr. Das Camp der Besucher ist mittlerweile gut gefüllt – gefühlt halb Baden und ein großer Teil der Nordpfalz ist bei uns zu Gast. Wir freuen uns aber auch über alle Elsässer und alle diejenigen, die aus der näheren Umgebung zu uns gekommen sind.

Für die Unterstützung bei Bildern und Videos Dank an Tobias, Sonja und Ute!