Direkt am Rheinufer in Sondernheim steht die alte Zieglei, die seit 2000 als privates Museum betrieben wird. Das Werk wurde 1838 von der Familie Stubenrauch gegründet und bliebt bis zur Schließung in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Familienbesitz. Aus einem ersten Brennofen entstand ein Industriebetrieb, der bis in die 60er Jahre immer wieder ausgebaut und ergänzt wurde – letztlich aber konnte man in dem Germersheimer Ortsteil nicht gegen die große Konkurrenz bestehen.
Eine Besonderheit ist der vor Ort gefundene hochqualitative Lehm, der zu gelben Ziegeln gebrannt wurde.
Wir haben uns bei strahlendem Sommerwetter zur Besichtigung verabredet und hatten eine persönliche Führung durch die Betreiberin des Ziegeleimuseums (http://www.ziegeleimuseum-sondernheim.de)
Das Ziegleimuseum Sondernheim direkt am Rheinufer
Der Schornstein des alten Kraftwerkshauses
Hubert war natürlich schneller als die Traktoren...
Dienstbesprechung vor Beginn der Besichtigung
Früher Laderampe, heute Besucherterrasse
Blick von der Besucherterrasse auf den Rhein
Ordentlicher Verkehr auf dem Rhein
Museumsgelände
Früher noch kein Biotop: hier kam der Lehm an
Förderband
Hier kam der Lehm an und fiel in den Trichter
Hier wurde der Lehm zermahlen und gegknetet, bevor die Stränge die Maschine verlliesen
Mundstücke für die verschiedenen Tonstränge. Ganz unten: Schablone zum Ausstechen der Hohlblockziegel
halbautomatisches Transportband mit Schneidedrähten
Gelbe Ziegel aus Sondernheimer Produktion
In diesen Formen wurden die Vollziegel geformt
Früher wurden hier die Lehmziegel vorgetrocknet - heute musste man erst einmal wieder alte Ziegel besorgen
Die Feldbahngleise dienen nur zu Besucherrundfahrten
Die Trockengestelle
Nachschub fürs Museum?
Im Ringbrandofen
Blick in den Ringbrandofen
Herbert und Tom
Dieses Gerumpel konnte man sich nicht entgehen lassen
Dieses Ausstellungsstück gehört nicht zum Inventar!