Der Fünfstab-Kartoffelschleuderroder
Fabrikat Luthringia, gebaut in Kaiserslautern in den 1920er Jahren
Viele Leute halten diese Maschine wegen der beweglichen Gabeln für einen Heuwender, aber es ist eine „Grumbeerhex“, wie das Ding auf Pfälzisch heißt.
Ursprünglich von einem Pferd oder einem anderen Zugtier gezogen, in späteren Jahren von einem Traktor, werden mit der Pflugschar die Kartoffelstöcke aus dem Boden gepflügt. Die Eisenräder, dienen nicht nur der Vorwärtsbewegung des Roders, sie treiben auch den Drehmechanismus an, mit denen die fünf Gabeln die ausgepflügten Kartoffeln auf die rechte Seite werfen. Für die Leute war das vor hundert Jahren die reinste Hexerei, was die Grumbeerhex da leistete: kein Aushacken der Kartoffeln, nur noch aufsammeln!


