2026: wir machen ein neues Buch!

Klaus Forstner

Klaus Forstner, unser Fotograf, Rainer Tempel und Sonja Tausch-Treml als Redaktionsteam und ich (Uwe) als Videmoacher sind derzeit viel unterwegs: unser Vorhaben, ein neues Buch zu machen, nimmt langsam Form an. Es gab viele schöne, aber auch einige traurige Gründe dafür: viele neue Mitglieder sind in den letzten zehn Jahren dazugekommen, das heißt neue Maschinen, aber auch ein paar Sammelgebiete alter Technik, die damals noch nicht dabei waren. Einige der Vereinsfreunde, die wir damals vorgestellt haben, haben uns in den letzten Jahren leider auch für immer verlassen. Grund genug, etwas Neues auf die Beine zu stellen. Deshalb reisen wir von Fototermin zu Fototermin und wollen Euch bald die schönsten Bilder von Menschen und Maschinen zeigen.

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Übrigens: unser altes Buch gibt’s auch noch

Buch: Freundschaft

Schlachtfest am 7. Februar 2026

(c) Altertrümmer 2025 / Rainer Tempel

Tom hat schon heftig rumtelefoniert und organisiert – jetzt ist unser Schlachtfest definitiv: am Samstag, den 7. Februar 2026 darf sich in Ilbesheim wieder die Finger dreckig machen, wer will. Und das lohnt sich, wie man auf dem Bild aus dem letzten Jahr hier sieht! Wir haben zwei Schweine reserviert: ein Schwäbisch Hällisches mit 130 kg und ein „normales“ Zuchtschwein mit 200 kg. Beide wurden ordentlich gehalten und gemästet, dafür legen unsere Metzger ihre Hand in den Wurstkessel. Los geht’s schon in aller Herrgottsfrühe, nämlich um sechs Uhr, aber ddie meisten Helfer, die sich bereits angemeldet haben, werden wohl etwa um neun Uhr anfangen.

Im Vorfeld nimmt Tom – so weit verfügbar – noch ein paar Fleischbestellungen an. Helfer sind natürlich auch noch willkommen. Bei Interesse Tom anrufen, oder schreiben an:

lewwerworschd@altertruemmer.de

Januar 2026: Rarität des Monats

(c) Altertrümmer / Rainer Tempel



Entrahmerschüssel


Will man Butter selbst herstellen, braucht man Rahm. Früher holte man Frischmilch beim Bauern, wenn man nicht selbst eine Kuh hatte. Das war natürliche Vollmilch, also mit dem vollen Rahmanteil. Der schwankt je nach Haltung, Rasse und Witterung und liegt zwischen 3,8 und 4,5 %. Kauft man Vollmilch im Handel, ist der natürliche Fettgehalt meist so eingestellt, dass er mindestens 3,5 % beträgt, denn die Milch wird erst entrahmt und durch die Zugabe von entzogenem Rahm auf 3,5 % eingestellt. Bei nicht-homogenisierter Milch kann sich der Rahm als Schicht oben absetzen, während bei homogenisierter Milch der Rahmanteil gleichmäßiger verteilt ist und auch so bleibt.

Milch entrahmt am einfachsten mit einer Zentrifuge. Wer aber diese relativ teure Maschine nicht besitzt, hat relativ einfache Möglichkeiten, von denen der Gebrauch einer Entrahmerschüssel vielleicht die einfachste ist:

  • Natürliche, unbehandelte Vollmilch in die Entrahmerschüssel füllen,
  • Über Nacht (im Kühlschrank) stehen lassen.
  • Der Rahm setzt sich als Schicht oben ab.
  • Am nächsten Tag, den Verschluss vom Auslauf der Entrahmungsschüssel nehmen und die entrahmte Milch ablassen.
  • Den Rahm zu weiteren Verwendung aus der Schüssel nehmen.

Entrahmungsschüsseln kann man scheinbar nicht mehr kaufen – es gibt sie nicht mehr.
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Buttermachen war eine ziemliche Arbeit. Außerdem brauchte man, um genug Rahm zu haben, Unmengen von Milch. Deshalb war Butter immer teuer und früher konnten sich nicht alle Butter aufs Brot schmieren. Das schwäbische Bauernhofmuseum in Illerbeuren hat ein Video ins Netz gestellt, auf dem die Arbeit zu sehen ist. Der Rahm ist dort allerdings schon von der Butter getrennt.


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Der Bayerische Rundfunk hat zu dem Thema auch ein längeres Video in der Mediathek:

    Alle Raritäten, auch die bisher schon gezeigten, findet Ihr hier!

    Dezember 2025: Rarität des Monats


    Bindemäher Fella Pony


    Unser Bindemäher stammt aus den Jahr 1942. Bindemäher oder Mähbinder sind zwei Bezeichnungen für die gleiche Maschine, die Getreide mäht und es gleichzeitig in Garben bindet. Um sie zu ziehen, brauchte man früher zwei Pferde oder Ochsen oder einen Traktor. Der Bindemäher wurde zwar schon 1872 in den USA erfunden, war aber bei uns vor allem erst nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre verbreitet. Heute hat man Mähdrescher, die, wie der Name es sagt, das Getreide mähen und gleichzeitig dreschen. Vor der Erfindung der Mähdrescher wurde mit Dreschflegeln gedroschen, die dann von Dreschmaschinen abgelöst wurden. Für Dreschflegel wie für Dreschmaschinen, brauchte man das Getreide in Bündeln, in Garben.
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    Unsere Maschine, die wir hier im Bild zeigen, wurde von der Fa. Fella in Feucht bei Nürnberg hergestellt. Dieser Hersteller wurde 2022 an den AGCO-Konzern verkauft und produziert heute nur noch unter den Marken Fendt und Massys-Ferguson . Auch andere Firmen wie z.B. Lanz in Mannheim stellten solche Geräte her. Das Video unten zeigt exemplarisch den Einsatz eines Lanz-Bindemähers im Schwäbischen.


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    Alle Raritäten des Jahres 2025

    • Januar 25: Rarität des Monats
      Der Mausbohrer ist ein Erdbohrer und sieht aus, als ob man das Blatt eines alten Spatens rundgebogen hätte. In der Südpfalz wer er tatsächlich noch lang im Einsatz – mehr hier
    • Februar 25: Rarität des Monats
      Die Schrotleiter hat wenig mit dem zu tun, das aus der Flinte verschossen wird – wozu sie gebraucht wurde, lest Ihr hier
    • März 25: Rarität des Monats
      Das Sesel ist eines der ältesten bekannten Werkzeuge und bei manchen sogar immer noch in Gebrauch. Mehr hier
    • April 25: Rarität des Monats
      Nein, die Rösser wurden nicht gezupft – allerdings hatten sie Ihr Haar schon abgegeben, bis diese Maschine zum Einsatz kam
    • Mai 25: Rarität des Monats
      Dieser Generator braucht weder Diesel noch Benzin – das Kernstück ist die Dampfmaschine, die ihn antreibt
    • Juni 25: Rarität des Monats
      Das ist einer, der auf jeden Fall ohne Diesel, und fast ohne Benzin, auskommt – wir sind stolz auf dieser Rarität. Mehr zur Geschichte hier!
    • Juli 2025: Rarität des Monats
      Ja, der Bauer war früher musikalischer als heute… Was die Geige mit dem Klee zu tun hat, seht Ihr hier
    • August 2025: Die Rarität des Monats
      Wer kennt sich noch mit Simmer und Malter aus? Was es damit auf sich hat, seht Ihr hier
    • September 2025: Rarität der Monats
      Zugegeben: die Grumbeerhex hat auch einen hochdeutschen Namen – aber ehrlich: der pfälzische ist doch viel schöner! Das ist unsere Rarität des Monats Septemebr
    • Oktober 2025: Rarität des Monats
      Ziemlich beeinduckende Zähne hat unsere Rarität des Monats Oktober. Es handelt sich um einen Import aus Großbritannien – hierzulande war die Dragsaw kaum bekannt.
    • November 2025: Rarität des Monats
      Unsere Rarität des Monats November war bis weit ins 20. Jahrhundert noch ein normaler Anblick, nicht nur in der Pfalz. Er war Arbeitsutensil der Küfer, die nicht nur die Fässer für die Weingüter bauten, sondern kleineren Winzern auch Dienstleistungen anboten.
    • Dezember 2025: Rarität des Monats
      Das war schon eine Arbeitserleichterung: eine Maschine, die Sensen überflüssig machte und dann auch noch schöne Garben zusammenband. Erfunden natürlich zuerst für die Farmer der USA. Unsere Rarität im Dezember 2025

    Das Altertrümmer-Schild für euren Traktor

    Altertrümmer-Schild fürs Fahrzeug

    Wir haben jetzt Schilder für unsere Traktoren. Sie sind aus Alu-Verbund, also wetterfest und leicht zu bohren, so dass sie überall anzubringen sind. Die Schilder sind 25 cm X 13 cm groß. Ihr bekommt sie fertig ausgesägt und mit begradigten Kanten. Ein Schild kostet 10 Euro.

    Zu bestellen über Tobias.Maus@altertruemmer.de, telefonisch oder per WhatsApp bei Tobias, auf der Altertrümmer-Facebook-Seite oder über unseren Instagram-Account

    Jetzt mit gelbem Aufdruck: die Altertrümmer-Arbeitsjacke

    (c) Altertrümmer e.V. / Uwe Götz

    Tobias hat wieder Altertrümmer-Jacken mit Logo, die er verkauft: es gibt
    2 Stück in XL
    und
    1 Stück in L

    Eine Jacke kostet 75 Euro

    Das Altertrümmer-Logo. Kann man auch als gelben Aufdruck bestellen

    Ihr könnt an tobias.maus[at]altertruemmer.de schreiben, Tobias direkt per WhatsApp kontaktieren oder über die Altertrümmer-Facebook-Gruppe und unseren Instagram-Account erreichen.

    (c) Altertrümmer e.V. / Uwe Götz
    Rücken
    (c) Altertrümmer e.V. / Uwe Götz
    Die Ärmel der Jacke kann man abnehmen
    (c) Altertrümmer e.V. / Uwe Götz
    Marke
    (c) Altertrümmer e.V. / Uwe Götz
    Material

    Ab sofort erhältlich: Altertrümmer-Kalender 2026

    Der Altertrümmer-Kalender 2026

    Rainer hat wieder die schönsten Bilder für unseren Kalender zusammengetragen. Jetzt ist er fertig und Ihr könnt ihn ab sofort bestellen oder beim November-Stammtisch selbst abholen. Als Mitglieder bezahlt Ihr 2,00 Euro pro Kalender, für Nichtmitglieder kostet der Kalender 5,00 Euro, ggf. zuzüglich Porto für einen Kompaktbrief (derzeit 1,80 Euro in Deutschland, Ausland auf Anfrage)

    Wenn Ihr ihn bestellt, schreibt Ihr an

    bestellung [at] altertruemmer.de
    oder
    Altertrümmer e.V.
    c/o R. Tempel, Kirchstr. 10
    76831 Heuchelheim-Klingen

    November 2025: Rarität des Monats

    (c) Altertrümmer e.V. / Rainer Tempel

    Der Küferwagen

    Den Küferwagen bekamen die Altertrümmer vom Weingut Meyer aus Heuchelheim geschenkt. Der Wagen stammt ursprünglich aus Baden.

    Die Küfer stellten dort nicht nur Holzfässer und Zuber her, sondern bauten auch für die Winzer den Wein aus. Mit einem solchen von Hand gezogenen Wagen kamen die Küfer mit ihren Schläuchen, Pumpen und Weinhähnen zu den Winzerbetrieben, die selbst außer Traubenmühle und Kelter keine Gerätschaften hatten, und bauten dort den Wein aus.

    Mit der Gründung von Genossenschaften ging in Baden diese Ära zu Ende.

    In der Pfalz unterschied man schon lange zwischen Fassküfern und Weinküfern. Fassküfer gibt es heute allgemein nur noch sehr wenige, wenn auch durch das Aufkommen der Barriquefässer der Beruf wieder etwas Aufschwung nehmen konnte. Statt der Berufsbezeichnung „Weinküfer“ wird heute meist „Weintechnologe“ verwendet.

    RT

    Herbschdwächelfeschd 2025

    (c) Altertrümmer e.V. / Thomas Schäffer

    Die Lese ist vorbei, die Abende werden länger, das ist der Zeitpunkt, zu dem wir zu unserem Herbschdwächelfeschd einladen. Auf dem Rebknorzefeuer Keschde rösten, im Planwagen bei Pfälzer Spezialitäten und Schorle zusammensitzen – so verabschieden wir den Sommer und freuen uns über alle Besucher, die mit uns gemütlich und stimmungsvoll feiern wollen. Hier die Eindrücke vom Herbschdwächelfeschd 2025 am Samstag/Sonntag 18./19. Oktober 2025

    Wir als Altertrümmer e.V. benutzen auf der Webseite keinerlei Cookies. Wenn Ihr auf den Link zum Video klickt, akzeptiert Ihr die Datenschutzrichtlinien von Youtube.

    Oktober 2025: Rarität des Monats

    (c) Altertrümmer / Rainer Tempel

    Tele’s Dragsaw

    Eine Zugsäge (engl. Dragsaw) ist eine große Säbelsäge, die mit einem langen Sägeblatt dicke Baumstämme ablängt, also auf die gewünschte Länge bringt. In England, den USA und Kanada war dieser Sägentyp gebräuchlich, in Deutschland dagegen eher unbekannt. Unsere Säge ist ein englisches Fabrikat des Herstellers Tele aus London und stammt aus dem Jahr 1926. Tele’s Dragsaws wurden bis Anfang der 1950er Jahre nahezu unverändert gebaut. Angetrieben wird die Säge von einem 1-Zylinder-Benzinmotor mit Magnetzündung; sie muss also angekurbelt werden. Damit die Maschine nicht durch die Sägebewegungen nach hinten wegruckelt, werden die Räder quer gestellt.

    Der zu sägende Stamm muss fest, ohne zu wackeln, auf dem Boden liegen. Die Säge wird mit zwei starken eisernen Spießen und einer Kette mit Haken auf dem Stamm befestigt, bevor das Sägeblatt bei laufendem Motor auf den Stamm abgelassen wird.

    Ist der Baumstamm gekürzt und soll ein weiteres Stück abgesägt werden, müssen die Spieße und die Kette gelöst und die Säge auf den querstehenden Rädern ein entsprechendes Stück weiterbewegt werden

    -rt

    Alle Raritäten des Jahres 2025

    • Januar 25: Rarität des Monats
      Der Mausbohrer ist ein Erdbohrer und sieht aus, als ob man das Blatt eines alten Spatens rundgebogen hätte. In der Südpfalz wer er tatsächlich noch lang im Einsatz – mehr hier
    • Februar 25: Rarität des Monats
      Die Schrotleiter hat wenig mit dem zu tun, das aus der Flinte verschossen wird – wozu sie gebraucht wurde, lest Ihr hier
    • März 25: Rarität des Monats
      Das Sesel ist eines der ältesten bekannten Werkzeuge und bei manchen sogar immer noch in Gebrauch. Mehr hier
    • April 25: Rarität des Monats
      Nein, die Rösser wurden nicht gezupft – allerdings hatten sie Ihr Haar schon abgegeben, bis diese Maschine zum Einsatz kam
    • Mai 25: Rarität des Monats
      Dieser Generator braucht weder Diesel noch Benzin – das Kernstück ist die Dampfmaschine, die ihn antreibt
    • Juni 25: Rarität des Monats
      Das ist einer, der auf jeden Fall ohne Diesel, und fast ohne Benzin, auskommt – wir sind stolz auf dieser Rarität. Mehr zur Geschichte hier!
    • Juli 2025: Rarität des Monats
      Ja, der Bauer war früher musikalischer als heute… Was die Geige mit dem Klee zu tun hat, seht Ihr hier
    • August 2025: Die Rarität des Monats
      Wer kennt sich noch mit Simmer und Malter aus? Was es damit auf sich hat, seht Ihr hier
    • September 2025: Rarität der Monats
      Zugegeben: die Grumbeerhex hat auch einen hochdeutschen Namen – aber ehrlich: der pfälzische ist doch viel schöner! Das ist unsere Rarität des Monats Septemebr
    • Oktober 2025: Rarität des Monats
      Ziemlich beeinduckende Zähne hat unsere Rarität des Monats Oktober. Es handelt sich um einen Import aus Großbritannien – hierzulande war die Dragsaw kaum bekannt.
    • November 2025: Rarität des Monats
      Unsere Rarität des Monats November war bis weit ins 20. Jahrhundert noch ein normaler Anblick, nicht nur in der Pfalz. Er war Arbeitsutensil der Küfer, die nicht nur die Fässer für die Weingüter bauten, sondern kleineren Winzern auch Dienstleistungen anboten.
    • Dezember 2025: Rarität des Monats
      Das war schon eine Arbeitserleichterung: eine Maschine, die Sensen überflüssig machte und dann auch noch schöne Garben zusammenband. Erfunden natürlich zuerst für die Farmer der USA. Unsere Rarität im Dezember 2025